Highlung durch Drogen

Highlung durch Drogen, so war der Titel einer TV-Sendung im 3-Sat mit dem Fernsehmoderator Scobel.

In dieser Sendung diskutieren 2 namhafte Psychologen, Frau Dr. Andrea Blätter, Herr Dr. Rolf Verres und ein Prof. Dr. Franz Vollenweider über den Einsatz von psychoaktiven Substanzen.

Erwähnt werden LSD, psychoaktive Pilze mit Psylocibin und Ayahuasca, die alle gewisse Gemeinsamkeiten haben, man zählt diese zu den halluzinogenen Drogen. Alle diese Substanzen beeinflussen unser Denken und Fühlen, man kommt in einen anderen Bewusstseinszustand.

Das Ayahuasca wie auch andere Stoffe sind lediglich ein Medium, Mittel zum Zweck. In der Basis wirken all diese Stoffe gleich, keiner ist besser oder schlechter als der andere, wobei das Ayahuasca von den südamerikanischen Schamanen und Heiler verwendet wird und deshalb glaubwürdiger ist. LSD und psychoaktive Pilze wurden in klinischen Studien sehr erfolgreich getestet, um durch Drogen Highlung (Heilung) zu erreichen.

Diese 3-Sat-Sendung „Highlung durch Drogen“ ist nach meiner langjährigen Erfahrung, die beste und informativste (am leichtesten verständlich) Reportage über psychoaktive Substanzen, die ich gesehen habe. Alle Mechanismen werden sachlich und korrekt von Grund auf erklärt. Die Sendung dauert 58 Minuten.

 

 

Man kann die Sendung ansehen unter folgendem Link:

 

 

1. Warum gibt es überhaupt psychoaktive Substanzen und warum wirken sie?

 

Alles in unserem Leben hat einen Sinn. Etwas Sinnloses kann es nicht geben. Die große Frage ist, was passierte vor unserer Geburt bzw. was passiert nach unserem Tod und was geschah vor dem Urknall, als unser Leben entstand. Ein nichts vor unserer Geburt bzw. vor dem Urknall kann es nicht geben. Denn aus NICHTS kann nichts entstehen oder entstanden sein, sonst wären wir nicht hier und auch unser Leben wäre nicht möglich. Das heißt einen Anfang und ein Anfang entspricht dem Nichts kann es nicht gegeben haben. Das Nichts entspricht auch dem sinnlosen, nicht = sinnlos, deshalb kann es dies nicht geben.

 

Es hat alles im Leben einen Sinn und Idee, auch das man durch gewisse Substanzen in andere Bewusstseinszustände kommt. In der Sendung heißt es, die Natur hat es so angelegt und warum hat es die Natur so angelegt. Ganz einfach damit man davon Gebrauch macht, mit einer bestimmen Idee, die jeder für sich selbst, durch eigene Erfahrung herausfinden muss. Der andere Bewusstseinszustand ausgelöst durch gewisse Substanzen ist nichts Künstliches oder gar eine Halluzination, sondern etwas Natürliches, etwas Angeborenes. Dieses Angeborene können wir jetzt nutzen und verwenden zum Positiven, aber auch zum Negativen. Es liegt an uns Menschen, was wir daraus machen. Meine Aufgabe und die Idee der Homepage und des Diskussionsblog ist es, die Möglichkeiten aufzuzeigen, damit etwas Positives herauskommt. Die Idee ist nicht Geld zu verdienen, zu missionieren oder das blaue vom Himmel, die großen Wunder, zu versprechen.

 

Alle Schamanen und Personen, die sich mit dem Schamanismus beschäftigen, wissen aufgrund gemachter Erfahrungen in anderen Bewusstseinszuständen – Trance  dass es das gewisse ETWAS, gibt, das sich mitintegriert in unser Leben und uns leitet und lenkt. Dieses ETWAS kann man als Seele, Unterbewusstsein, andere Dimension, Anderswelt, oder auch Schicksal usw. bezeichnen, gemeinsam ist aber, dass es sich um etwas ABSTRAKTES, nicht Greifbares handelt. Dieses ABSTRAKTES kann durch den Schamanismus in ein KONKRETES Greifbares, anschauliches verwandelt werden. Wenn dies geschieht, z.B. als Medium durch Ayahuasca, verändert das unser Denken, Fühlen und unser Wahrnehmen, sprich unser komplettes Bewusstsein verändert sich. So werden auch Leid und Traumen vermindert oder aufgelöst.

 

2. Warum gibt es manchmal bei der Einnahme von psychoaktiven Substanzen Erleuchtungserfahrung und manchmal Horrortrips?

 

Die innerste Schicht in uns alle ist Liebe, Einheit und Glück. Wenn man zum Wesen hindurchdringt erfährt man dieses Gefühl. Meist ist aber dieser Weg zum Wesen in uns versperrt, blockiert, durch gewisse angesammelte Mechanismen wie Ängste, eingeschränkte, anerzogene Denkweisen, Traumen, usw. Diese Konfrontation mit diesen angesammelten Mechanismen ist fast immer schmerzhaft, es ist ein Horror. Viele Male passiert es, dass man in diesem Negativen – dem Horror stecken bleibt und nicht mehr weiter kommt, man nennt es dann einen Horrortrip. Bei allen ganz großen Erleuchtungszuständen, die ich mit Ayahuasca erlebt habe, war immer auch heftiges Negatives dabei! Man muss vorher durch die Hölle, sich mit seinen negativen Problemen und Schwachstellen auseinandersetzen, aufarbeiten, erst dann kommt man in andere tiefere, glücklichere Bewusstseinszustände, die dann sehr heilsam sind. Genau diese Schwachstellen, Disharmonien in uns sind es, die unsere Krankheiten sowohl psychische als auch körperlich Art verursachen. Das Auflösen dieser Schwachstellen ist immer heftig, schmerzhaft und angsteinflößend und Bestandteil des Ayahuascarituals. Wer das nicht haben möchte, sollte Ayahuasca oder andere psychoaktiven Substanzen nicht nehmen.

 

3. Kann ein Horrortrip Schaden anrichten bzw. kann man auf Ayahuasca oder andere psychoaktive Substanzen hängen bleiben und eine Psychose bekommen?

 

Ayahuasca erweitert die Sinne und verstärkt innere Energien. Speziell bei Personen mit starken psychischen Problemen, z.B. Depressionen, Psychosen, Schizophrenie ist bei der Ayahuascaeinnahme große Vorsicht geboten. Die Depressionen, Psychosen und Schizophrenie werden durch das Ayahuasca verstärkt, um diese besser sichtbar, greifbar zu machen, mit dem Endziel diese zu verändern. Ayahuasca ist neutral, es kann nur etwas hervorbringen, was schon da ist. Wenn keine Psychosen oder Schizophrenie da sind, kann Ayahuasca niemals so etwas hervorbringen. Personen, die schwere Psychopharmaka (Medikamente zur Behandlung von psychischen Störungen) einnehmen, damit psychische Probleme im Zaum (unter Kontrolle) gehalten werden, werden von Ayahuasca in der Vision aufgefordert, gezwungen sich mit den inneren Problemen auseinanderzusetzen. Psychopharmaka decken Probleme zu, Ayahuasca decken Probleme auf. Es kommt zu einer Zerreisprobe und diese Zerreisprobe wird als Chaos interpretiert. Der Geist des Ayahuascas ist nicht der Freund der Psychopharmaka. Wie eine Hyäne stürzt sich Ayahuasca in der Trance auf die Substanzen der Psychopharmaka, um wahre Liebe und Glück wieder hervorzubringen. Viele Psychopharmaka sind da, um innere psychische Problem zuzudecken, damit man so halbwegs ein „normales“ Leben führen kann, aber wahre Liebe, richtiges Glück kann hier nicht erfahren werden, da man wichtige Teilaspekte des Selbst ausgrenzt statt integriert.

 

Hier kommt der berühmte MAO-Hemmer ins Spiel. In unserem Körper, Magen, gibt es ein Schutzenzym, das mitochondriale (MAO) Enzym. Dieses Enzym ist verantwortlich, damit gewisse Schadstoffe nicht in unseren Körper gelangen. Die Schadstoffe, die in gewissen Psychopharmaka vorkommen, beeinflussen, vermindern dieses Schutzenzym. Ayahuasca beeinflusst ebenfalls dieses Schutzenzym. Kurzfristig wird dieses Schutzenzym vermindert, um gewisse Stoffe vom Ayahuasca (speziell das DMT – Dymethyltriptamin, das in den Chacrunablätter enthalten ist) in unserem Körper zulassen. Bei dieser Verminderung des Schutzenzyms kommen jetzt andere schädliche Stoffe der Psychopharmaka, die normalerweise blockiert werden, ebenfalls in unserem Körper. Im Inneren treffen sich diese schädlichen Substanzen, der Psychopharmaka, die alles zudecken wollen mit den Stoffen des Ayahuascas, das alles aufdecken will. Natürlich kommt es zum Kampf und dieser Kampf wird als psychisches Chaos interpretiert. Ayahuasca und Psychopharmaka passen einfach nicht zusammen. Psychopharmaka können helfen bzw. helfen Personen ein halbwegs „normales“ Leben zu führen, das steht außer Frage, aber das große Glück und die große Liebe, nach denen wir alle streben, wird man damit schwer finden, zumindest habe ich bis dato noch niemand gefunden. Durch Ayahuasca kann man, wenn es ordnungsgemäß funktioniert (Garantien gibt es nicht), unser großes Glück und große Liebe finden, nach denen wir streben. Diese Chance gilt es zu nutzen.

 

Man sollte Leute, die schwere Depressionen, Psychosen, Schizophrenie haben und Personen, die schwere MAO-Hemmer nehmen, vorerst nicht bzw. nur eingeschränkt (geringe Menge) teilnehmen lassen an schamanischen Ritualen. Bevor diese Personengruppe teilnimmt, sollte man Reinigungsrituale mit Tabakwasser (Tabakwasser verstärkt nicht innere Energie, sondern neutralisiert diese) durchführen. In schwierigen Fällen sollte man eine lange, schamanische, spirituelle Diät (mindestens 1 Monat) machen. In der Diät wird mit leichten, schwachen Pflanzenmaterial gearbeitet (z.B. Camalonga - Traumnuss) und man lernt dann dort in Träumen. Personen mit schweren Depressionen, Psychosen und Schizophrenie werden nicht ausgeschlossen, sondern effizient vorbereitet auf die schamanischen Rituale. 100%ig kann Personen mit Depressionen, Psychosen und Schizophrenie durch Ayahuasca weitergeholfen werden, aber mit entsprechender Vorsicht und Vorbereitung.

 

In der Schulmedizin erwähnte man, dass man gewisse Traumen, die im Unterbewusstsein schlummern, in Ruhe lassen sollte. Die Personen mit diesem Trauma können dann so halbwegs ein „normales“ Leben führen. Nur nicht anecken, alles unter den Tisch kehren und verstecken, viele Medikamente verfolgen diesen Weg. In unserem Inneren, Seele, Unterbewusstsein wollen wir ganz und komplett glücklich sein und uns mit Liebe fühlen. Viele Menschen mit großen psychischen Problemen wollen aber mehr als nur ein „normales“ Leben führen, sie wollen endlich wieder mal glücklich sein. Ich denke so wie es Menschenrechte gibt, gibt es in der spirituellen Welt auch das Recht auf ein glückliches, liebevolles Leben und gerade die Traumen verhindern dies. Es gibt jetzt 2 Möglichkeiten entweder alles so belassen oder sich mit den Traumen und Problemen auseinandersetzen auch mit der Gefahr, dass alles viel schlimmer wird. Wer nicht riskiert, einen Einsatz erbringt, kann nicht gewinnen, sein Lebens verbessern. Der Vorwurf, dass Ayahuasca die Traumen und Psychosen in einem verstärkt, ist berechtigt, es stimmet, aber mit dem Endziel sich auseinanderzusetzen und alles aufzuarbeiten, um einmal dann ein besseres Leben zu bekommen. Ayahuasca ist nicht der Verursacher dieser Traumen.

 

Ayahuasca, vorausgesetzt man hat den aufrichtigen, offenen, inneren Wunsch, will immer den Menschen helfen eine bessere Lebensqualität zu bekommen und nicht das Gegenteil etwas zu zerstören. Sollte wirklich einmal große Psychosen oder Traumen nach einer Ayahuascazeremonie länger bestehen bleiben und nicht verschwinden, gibt es andere exzellente Techniken, wie die schamanische Diät in Abgeschiedenheit, um diese Sachen komplett zu heilen, aber das erfordert viel Zeit und Hingabe.

 

 In der Psychologie gibt es den Begriff einer drogeninduzierten Psychose. Diese trifft bei ca. 1% auf, die psychoaktive Substanzen nehmen. Das ist eine Psychose (psychotische Störung), die durch  Drogen ausgelöst wurde. Wissenschaftlich ist bis heute nicht abgeklärt wie bei Halluzinogene, in diese Gruppe fällt Ayahuasca, es genau zu einer Psychose kommt. Die Psychosen ausgelöst durch Halluzinogene unterscheiden sich grundsätzlich von Psychosen, die ausgelöst wurden von anderen Drogen wie z.B. Kokain. Die Zustände bei Halluzinogenen sind ähnlich wie Psychosen, sind aber von einer echten Psychose zu unterscheiden. Meist hält der Zustand nur kurz an. Im Gegensatz zum psychisch Erkrankten können Konsumenten von Halluzinogenen in der Regel erkennen, dass die von ihnen wahrgenommenen Phänomene nicht äußeren, sondern inneren Ursprungs sind und lediglich Pseudohalluzinationen darstellen.

(Verweis wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/Substanzinduzierte_Psychose)

Bei den  Schamanen ist diese drogeninduzierte Psychose bekannt, sie meinen, dass sich die Seele, Unterbewusstsein, Höheres Selbst in der Trance in anderen Dimensionen verfängt und nach der Trance nicht ordnungsgemäß zurückkehrt. Vom Schamanen sind hier Nachbehandlungen gefordert, die einige Tage dauern können. Man ruft dann, transformiert, die ausgelagerte Energie zurück, teilweise mit anderen Kraftpflanzen wie z.B. Naturtabak. Ich habe zwar gehört, dass es in ganz seltenen Fällen zu einer solchen drogeninduzierten Psychose kommen kann, die aber keine echte Psychose ist, aber der Schamane konnte nach einer gewissen Zeit die Personen stabilisieren und zurückführen. Noch nie habe ich bei Ayahuasca gehört, dass wer ewig hängen geblieben wäre, nicht mehr zurückgekommen wäre von anderen Dimensionen oder durch Ayahuasca ewig einen psychischen Schaden genommen hätte.

 

Behördenvertreter meinen, dass aus schuldmedizinischer Sicht es absolut abzuraten sei, Ayahuasca zu nehmen. Die Substanz Ayahuasca könne schwere körperliche und psychische Wirkungen auslösen, die bis zu einer Psychose führen können. Weiter wir gesagt, dass bei der Einnahme von schweren Medikamenten wie Psychopharmaka, MAO-Hemmer (ein Stoff, der ein gewisses Schutzenzym in unsrem Körper hemmt) und der Kombination mit Ayahuasca es zu großen und gefährliche gesundheitlichen Problemen kommen kann. All das stimmt, aber es ist nur ein Teil der Wahrheit, eine eingeschränkte Sichtweise.

 

Wenn z.B. ausländische Touristen 3 Tage nach Österreich auf Besuch kommen und dann in diesen 3 Tagen ein sehr schlechtes Wetter haben für ihre Besichtigungen, sagen wir Regen, Schnee und Kälte, könnte man meinen, dass in Österreich das Wetter sehr schlecht und grauenhaft  ist, der Besuch lohnt sich nicht, alles ist negativ. Auch das würde stimmen, wäre aber nur ein Teil der Wahrheit. An vielen anderen Tagen ist das Wetter wunderbar und der Eindruck des Österreichbesuchs bei den Gästen wäre ein komplett anderer. Genauso ist es mit dem Ayahuascanehmen. Die Teile, die bei der Einnahme als negativ interpretiert werden, aufgrund der eingeschränkten Sichtweise, haben auch einen tiefen Sinn. Das heftige Erbrechen ist ein wesentlicher Bestandteil der Ayahuascazeremonien. Heftiges Erbrechen muss nicht immer sein, aber es kann sein. Manchmal wird Ayahuasca auch als Brechpflanze bezeichnet, aber gerade hier liegt die Stärke. Durch das Erbrechen werden negative Energien befreit und abgeleitet, unser Körper, genauer gesagt, unser verunreinigtes Wasser in den Zellen, das mitverantwortlich ist für Krankheiten wird ausgetauscht und gereinigt. Immer wieder höre ich Menschen sagen, das heftige Erbrechen kann nicht gesund sein. Isoliert betrachtet würde das stimmen, unser Körper reagiert bei einer gewissen Krankheit auf erbrechen. Im Zusammenhang mit dem Ayahuasca ist aber das Erbrechen ein anderes. Es steht für befreien, erneuern, durch diesen heftigen Prozess werden Gedanken und Gefühle zum Positiven verändert. Bei allen ganz großen Erleuchtungszuständen, die ich mit Ayahuasca erlebt habe, war immer auch heftiges erbrechen dabei! Man muss vorher durch die Hölle, sich mit seinen negativen Problemen und Schwachstellen auseinandersetzen, aufarbeiten, erst dann kommt man in andere tiefere, glücklichere Bewusstseinszustände, die dann sehr heilsam sind. Genau diese Schwachstellen, Disharmonien in uns sind es, die unsere Krankheiten sowohl psychische als auch körperlich Art verursachen. Das Auflösen dieser Schwachstellen ist immer heftig, schmerzhaft und angsteinflößend und Bestandteil des Ayahuascarituals. Wer das nicht haben möchte, sollte Ayahuasca nicht nehmen. Das heftige Erbrechen bringt also eine Chance mit sich, dass innerlich eine große Transformation geschieht.

 

4. Warum sind die meisten psychoaktiven Substanzen von den Behörden verboten bzw. nicht erwünscht?

 

Verboten sind die meisten psychoaktiven Substanzen nicht aufgrund gewisser schädlicher Bestandteile in ihnen (das ist Interpretationssache und von Land zu Land unterschiedlich, z.B. ist Ayahuasca in Peru offiziell erlaubt, gilt als Kulturgut, aber in Europa ist es nicht erlaubt, da es in einen Topf mit Heroin, Kokain und Marihuana geworfen wird), sondern aufgrund gewisser unsachgemäßer Anwendung (z.B. Unfälle) verursacht vom Menschen selbst. Auch geschichtliche, religiöse, Hintergründe spielen beim Verbot eine große Rolle. Fast alle Glaubensrichtungen lehnen Bewusstsein veränderte Substanzen ab, da man durch diese Substanzen in gottesähnliche Zustände kommt und dann erkennt, dass vieles, was die Religionen predigen, unwahr ist, und nur dazu dient um den Menschen zu versklaven und Geld damit zu verdienen. Ab den 4. Jahrhundert nach Christus hat die katholische Kirche diese Substanzen verboten und man hat sich bis heute daran gehalten.

 

Anfang der Sechziger Jahre entstand die Hippie-Bewegung, eine Jugendbewegung, die sich gegen kulturelle Werte unserer Gesellschaft auflehnte. Es war große Mode, dass man psychoaktive Substanzen wie LSD, Pilze und Marihuana nahm. Einige wenige nahmen eine zu hohe Dosis und auch verunreinigte Produkte und es gab dann einige Schwerverletzte und Tote. Das ganze geriet außer Kontrolle, wen wundert es dann, dass die Behörden dann all solche Substanzen verboten haben.

 

Psychoaktive Substanzen sollten nur als Mittel zum Zweck dienen, um ein besseres Leben zu erreichen und niemals als Endziel. Bei großen Mengen (z.B. fast jeden Tag Einnahme) und dauerhafter Einnahme (über Jahre hinweg) kommt es immer, auch bei Ayahuasca, zu einer Überlastung in unserem Körper, ich nenne das Überlastung der Synapsen im Nervensystem.

Durch Ayahuasca und andere psychoaktive Substanzen verändert sich unser Nervensystem, es wird dehnbar wie ein Gummiband. Dies ist notwendig, um in andere, tiefere, Bereiche vorzustoßen. Bei einer Überbelastung des Nervensystems – durch ständige, exzessive Einnahme – wird unser Nervensystem – das Gummiband – ausgeleiert, es verliert an Elastizität.

Man braucht dann immer mehr von der Droge, um in einen gewissen, glücklichen, liebevollen,  Zustand zu kommen, man nennt dies Toleranz. Irgendwann reagiert der Körper und schafft es nicht mehr, es ist aber eigentlich ein Schutzmechanismus. Nach einer gewissen Zeit der Abstinenz kann man die ursprünglichen tollen, glücklichen, liebevollen Bewusstseinszustände, man nennt diese auch Erleuchtungszustände wieder erleben. Eigentlich geht es um Folgendes: Wir alle sehnen sich nach Liebe, Glück, Freude, usw. All dies ist ein gewisser Bewusstseinszustand, nennen wir den Bewusstseinszustand - Ekstase (Zustand des Hochgefühls). Man kann all das nur erleben, wenn es auch einen Gegenpol gibt, nämlich, dass man sich nicht gut fühlt. Wen man durch Drogen und psychoaktive Substanzen sind auch Drogen immer nur sich toll fühlen will, reagiert naturgemäß unser Körper als Schutz. Unser Körper (Nervensystem) wendet sich von uns ab, man spürt nichts mehr oder nur eingeschränkt, das hat aber einen tiefen Sinn. Alles dreht sich um das gute Gefühl fühlen zu können. Das kann man dann nur, wenn solche Substanzen wie auch Ayahuasca, ordnungsgemäß benutzt werden und man es nicht zu oft nimmt. Alles im Leben jede psychoaktive Substanz und auch Ayahuasca hat gleich viel POSITIVES wie NEGATIVES. Es liegt an uns, was wir daraus machen. Da es so viele Menschen und Charaktere gibt, liegt es in der Natur der Sache, dass hier auch Missbrauch entsteht und deshalb haben all die Verbote und Einschränkungen von den Behörden einen tiefen Sinn.

 

5. Highlung (Heilung) durch Drogen, ist so etwas überhaupt möglich?

 

Ziel der ganzen Ayahuascazeremonien ist es den Kontakt zu innere Bereiche wie Seele, Höheres Selbst und Unterbewusstsein herzustellen. Wenn der Kontakt hergestellt ist fließt Energie und es kommt zu einer Bewusstseinsveränderung in unserem Geist und in unseren Gefühlen. Das Ayahuasca ist lediglich ein Medium, um gewisse schon vorhandene geistige Potentiale in uns zu aktivieren. Das Ayahuasca ist keine Kräutermedizin, wo Stoffe auf unsere Organe wirken. Man nimmt Ayahuasca, wenn es ein Problem gibt, gewisse Energien sind nicht im Einklang. Im Wesen geht es, dass Harmonie und Liebe in uns wieder hergestellt wird durch unseren Geist, durch unser Bewusstsein. Das Ayahuasca verschiebt die Position des Bewusstseinsfokusses oder anders ausgedrückt verschiebt, verändert unser Ego. Als Ego definiere ich, dass unser Bewusstsein auf einen gewissen Bereich fixiert ist.

 

Der Erfolg einer Zeremonie hängt erstens ab von der Tiefe der gemachten Erfahrung und zweitens der spirituellen Kraft der Umsetzung. Die Tiefe der gemachten Erfahrung hängt zu 90% ab von der Qualität der Pflanzen (des Ayahuascas) und der Dosis. Es hängt nicht ab vom Ort, vom Ritualablauf, der Kleidung, der Hilfsmittel oder von der Kapazität des Schamanen. All diese Dinge können hilfreich sein, aber machen nicht mehr als 10% des Erfolges aus. Die Schamanen sind lediglich Begleiter, Überwacher und haben in Wirklichkeit eine Nebenrolle. Bei einem qualitativ schlechten oder minderwertigen Ayahuasca, kann auch der beste Schamane nichts bewirken.

 

Die Schamanen sind sehr schlau und sagen den Klienten, du darfst, du sollst das Ayahuasca nicht alleine nehmen oder mit wem anderen, es ist zu gefährlich bzw. es bringt Unglück. Die Schamanen wollen vor allem aus finanziellen Gründen den Klienten an den Schamanen binden. Den wenn die Klienten auf die Idee kämen es alleine zunehmen oder woanders vielleicht in Europa, verlieren sie Geld und Einfluss. Die Schamanen wollen, dass die Klienten sie als Meister bzw. Götter verehren, dabei haben wir Menschen all das gleiche Potential in uns und keiner ist spirituell erhabener als der andere. Eine „normale“ Person, die sich mit Ayahuasca auskennt und kein Schamane ist, kann genauso effizient eine Ayahuascazeremonie leiten oder einen Neuling begleiten. Die Umsetzung der Vision hängt direkt ab von der inneren Liebe, ich nenne dies spirituelle Kraft. In Wahrheit ist unsere Seele, Höheres Selbst, Unterbewusstsein Einheit, Liebe und Harmonie, deshalb fließt diese Liebesenergie, wenn der Kanal – unser Bewusstsein – durch Ayahasca dementsprechend geöffnet ist von einer unbewussten Ebene in eine bewusste Ebene und wird in unser Leben integriert.  Diese spirituelle Kraft (Liebe) kann durch langwierige, schamanische Diäten in Abgeschiedenheit heerausgebildet werden. Die Formel ist einfach, wo Liebe ist, ist Wirkung, wo viel Liebe ist, ist viel Wirkung, wo keine Liebe ist, ist keine Wirkung. Wenn Ayahuasca Liebe in unser Leben bringt, transformiert sich alles automatisch, deshalb hat Ayahuasca ein sehr großes Potential und vieles ist möglich, aber nicht alles!

 

Es gibt nämlich auf diesen Planeten Erde gewisse Naturgesetze und diese können nicht aufgelöst werden. Man kann nicht Tote wieder zum Leben erwecken oder Personen, denen ein Glied fehlt wieder nachwachsen lassen bzw. geistig materialisieren. Dann kann man auch nicht Blinde wieder sehend machen, eine echte Querschnittslähmung wieder rückgängig machen oder schwer Krebskranke im Endstadium heilen. Eine Heilung sowohl schulmedizinisch als auch schamanisch bzw. Geistheilung mit Ayahuasca hat seine Grenzen. Es kann deshalb nur innerhalb dieser Grenzen im Rahmen der Naturgesetze agiert werden.

 

An dem Begriff Highlung durch Drogen, wie die Sendung lautet, ist etwas Wahres dran, aber es wird auch viel Unwahres verbreitet. Wer soll sich da noch auskennen? Die Wege des Ayahuascas und des Schamanismus im Amazonasgebiet sollte nur alles Mittel, Medium zum Zweck dienen, Probleme zu lösen und nicht als Endziel. Es handelt sich hierbei lediglich um eine Gedanken- bzw. Gefühlsreflektion in einem anderen Bewusstseinszustand, jetzt kommt es auf einen selbst an diese Erkenntnis auch umzusetzen und sein Leben zu ändern. Jede Krankheit sei es jetzt psychischer oder physischer Natur wird durch unser Bewusstsein verändert. Das Ayahuasca und andere psychoaktive Substanzen, kann unser Bewusstsein positiv beeinflussen, muss es aber nicht. Automatisch von alleine wird überhaupt nichts verändert – so eine Art – man nimmt Ayahuasca und ist danach automatisch geheilt ohne weiteres Zutun. Ich habe versucht hier ein bisschen Aufklärungsarbeit zu leisten. Es lohnt sich auf alle Fälle mit dem Thema zu beschäftigen.

 

Ich lade alle ein an diesem Diskussionsblog zu beteiligen, vielleicht kann einer den anderen mit Tipps, Ratschläge und Warnungen weiterhelfen

 

  

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